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Scratched soul
04.07.2010, 14:34 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.07.2010 14:34 von TEARSofDESPAIR.)
Beitrag: #1
Scratched soul
Der Wecker klingelt. Ich wache auf und bete wie jeden Morgen, dass ich den Tag einigermassen gut überstehe.

Auf dem Weg in die Schule, hoffe ich dass irgendein wunder geschieht, so dass ich nicht in die Schule muss. Doch so wie jeden Tag passiert nichts. Keinen Verkehrsunfall, keine Krankheit oder sonst was.

Noch vor der Schule, gehe ich allen aus dem Weg, nur das sie mich nicht beleidigen können. Und wenn ich vor der Schule nicht beleidigt werde, ist das der einzig schöne Augenblick, des ganzen Tages.

Ich freue mich auf die erste Stunde, da wir Mathe haben. Unsere Mathe klasse ist voll izzy, da es keine Knaben von der A2 Stufe hat. Es gibt nur Knaben vom B/C2 und die sind nicht so mies zu mir. In Mathe kann ich mich immer zurücklegen, da ich mich nicht fürchten muss von blöden Sprüchen.

Es klingelt zur zweiten Stunde. Wir haben Geschichte. Ich setze mich an meinen Platz und hoffe, dass diese Stunde nicht ganz so schlimm wird. Das Buch vor mir und nicht ganz anwesend, sitze ich in der Geschichtsstunde und denke über vieles nach.
Und so geht diese Stunde ohne welche blöden Sprüche vorbei.

Doch in der Pause rufen sie mir wieder Jäne hinterher.
Ich höre nicht auf sie doch ich spürte wie meine Seele einen Kratzer mehr bekommt. Es tut mir sehr weh und in bekomme wieder die schlimmsten Gedanken.

In der dritten Stunde haben wir English. Ich hasse Englisch, da ich dort nicht so gut bin und mein Lehrer mich immer Dinge fragt, von denen ich keine Ahnung habe. Leider ist meine Banknachbarin, die sogleich meine beste Freundinn ist, krank sodass ich allen Hilflos ausgeliefert bin.
Der Lehrer nimmt mich dran und ich peile wieder mal nichts. Sofort gibt es gemaule von den anderen. Als ich gedankenverloren in der Luft herum schaue, sagt Dean zu Diego:‘‘ Schau mal wie der Bauer wieder starrt. ‘‘, natürlich so dass es die halbe Klasse hört.
Wieder einen grossen Kratzer mehr in meiner Seele. Es tut so weh. Wieso kann das nicht einfach alles ein Ende haben?
Ich muss mich richtig zusammenreissen, um nicht davonzurennen.[/i

Es folgt Klassenrat. Auch dort müssen sie wieder einen Dummen Spruch durchs ganze Zimmer posaunen.
Es ist nämlich so dass unsere Lehrer uns fragt ob die Mädchen es mit den Knaben gut haben und umgekehrt. Ich schüttle den Kopf. Der Lehrer geht darauf nicht ein und beachtete mich nicht. Doch Dean sagt zu mir: ``Hee er fragte ob es Mädchen mit Knaben gut hätten und nicht Zwitter/Knabe mit Knaben. ``
[i]Mir kommen die Tränen und ich bin nur eine Haaresbreite davon entfernt abzuhauen und aus der Schule zu flüchten.


An diesem Morgen haben wir danach nur noch Französisch und auch dort kommen sie wieder mit dem gleichen Spruch wie eine Stunde zuvor.
Es tut so weh. Meine Seele verblutet innerlich daran und egal ob ich sie ignoriere oder mich wehre es wird immer schlimmer.

Die Jungs in unserer Klasse werden von Tag zu Tag immer gemeiner und ich zerbreche daran.

Am Nachmittag haben wir Sport und da es schön ist gehen wir in die Badi.
Ich hasse es wenn wir in die Badi gehen.
Weil wenn ihnen mein Bikini nicht gefällt, sagen sie ich bin hässlich. Wenn ihnen meine Harre nicht gefallen, sagen sie ich sei ein Monster. Und wenn ich einmal ein wenig zu grosses T-Shirt anhabe, nennen sie mich einen Jungen.

Ich kann so kommen wie ich will. Sie finden immer einen Grund für Beleidigungen. Und wenn sie an mir nichts finden gehen sie gegen meine Familie.
Mal bin ich ein Streber mal ein Bauer und ein anderes mal hässlich. Was ich auch mache, ihnen passt es nie.
Ich bin doch auch nur ein Mensch des leben will, doch sie verstehen das nicht. Wegen so A… gehe ich zu Grunde und verblute innerlich. Langsam und schmerzhaft. Jeden Tag ein bisschen mehr.
Ich getraue mich nicht mehr irgendwohin zu gehen, aus Angst sie könnten auch dort sein.
Nirgendwo fühle ich mich wohl und nichts macht mir mehr Spass.
Und jede Nacht dann die gleichen Alpträume.
Am nächsten Tag widerholt sich alles und dass das ganze Jahr hindurch.

Wenn die Angriffe wieder mal so schlimm werden, werde ich gehen.
Gehen an meinen Lieblingsplatz und die Schule werde ich weit hinter mir lassen.


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